Mailand: Mode und Meisterwerke

Mailand, das ist nicht nur Business und Fashion. Die lombardische Metropole besitzt auch große Kultur, Kunstschätze und viele liebenswerte Ecken. Mit Mein Lübecker können sie Italiens zweitgrößte Stadt zum Vorteilspreis erkunden.

Text: Dorothee Fauth

Lange galt die Modemetropole in der Po-Ebene nicht gerade als erste Adresse für Kunst und Schönheit. Doch Insider wissen, dass sie hier ein fabelhaftes Gesamtpaket bekommen: große Kollektionen und große Kunstwerke. Armani und Versace, Caravaggio und da Vinci. Man muss nur zugreifen.

Eines der größten Aushängeschilder Mailands ist „Das Abendmahl“. Das Wandgemälde im Refektorium der Dominikanerkirche Santa Maria delle Grazie stammt von Leonardo da Vinci. 17 Jahre arbeitete das größte Universalgenie aller Zeiten für die Dynastie der Sforzas in Mailand und hinterließ der Stadt eines seiner berühmtesten Werke.

Ein Platz, zwei Kathedralen

Ein Fest für die Augen ist auch der Dom. Überwältigt steht man vor diesem Gebirge aus Marmor, dessen Fassade ein weißes Spitzenkleid aus Maßwerk, Rosetten, Fialen und Figuren trägt. Getoppt wird der grandiose Anblick nur von einem Spaziergang über die fantastische Dachlandschaft mit Blick auf die Stadt und hinab zum wuseligen Domplatz – groß wie zwei Fußballfelder.

Die Hochhäuser des Bosco Verticale sind ein modernes Aushängeschild Mailands.

Nebenan befindet sich eine weitere Kathedrale: die königliche Galleria Vittorio Emanuele II. Mailands berühmtester Konsumtempel glänzt mit Fußbodenmosaiken unter der Glaskuppel, mit Marmor, Stuck und Designerläden. Wo Prada 1913 seinen ersten Laden eröffnete, kann man der Shoppinglust frönen und dann im Camparino darauf anstoßen. Im Glas schwappt ein bitterer Drink in Orangerot.

Ein Aperitif in der Bar des Hauses Campari ist so italienisch wie die ausgedehnte Mittagspause. Wer besondere kulinarische Erlebnisse liebt, kommt am Peck nicht vorbei. Das Delikatessengeschäft ist ein Himmelreich aus Käse, Schinken, Pasta und anderen Götterspeisen. Im angeschlossenen Restaurant steht Risotto alla milanese auf der Karte: sämig-bissfest und safrangelb.

Grüne Inseln entdecken

Am nördlichen Stadtrand von Mailand, unweit des Bahnhofs Garibaldi, wächst ein Wald auf Hochhäusern bis 110 Meter in die Höhe. Der Bosco Verticale – der „vertikale Wald“ – ist spektakulär. Zwei Wohntürme sind mit Laubbäumen und Sträuchern bepflanzt, die einer Waldfläche von 7000 Quadratmetern entsprechen und jährlich 30 Tonnen CO2 absorbieren. Sie geben der Stadt ein kleines Stück Natur zurück.

Parco Sempione mit dem Stadtschloss Castello Sforzesco im Hintergrund, das mehrere Museen mit großen Kunstwerken beherbergt.

Natur für alle bietet der Parco Sempione. Die große Anlage im nicht gerade grünverwöhnten Mailand erstreckt sich hinter dem mächtigen Kastell der Sforza, in dem in mehreren Museen die Kunstschätze der Adelsfamilien Visconti und Sforza ausgestellt sind. Der Landschaftspark mit seinen Kiosken und kleinen Bars ist ein beliebter Ort, um sich zu erholen und durchzuschnaufen.

Auf den Spuren von Armani

Farben wie Opalgrün, Champagnerbeige, Nachtblau, verwoben mit viel Glamour, schimmern in den Armani-Silos. Nicht nur für Fashionfans lohnt sich ein Abstecher zu den alten Getreidelagern, in denen der Designer seine Modeklassiker aus 40 Jahren zeigt. Eleganz und Ästhetik treffen dort auf puristische Architektur. Großartig!

So fließend wie die edlen Stoffe sind auch die Navigli, die Kanäle aus dem Mittelalter, auf denen einst der Marmor für den Dom herbeigeschafft wurde. Dahinter erstreckt sich das gleichnamige Viertel – Mailands dörfliche Seite. Tagsüber werkeln Kreative in ihren Ateliers, abends feiert dort halb Mailand das Leben in Bars, Restaurants und am Ufer des Naviglio Grande.

Weiter nördlich wird zur gleichen Zeit wild gestikuliert. Große Gefühle und voluminöse Stimmen sind in der Mailänder Scala Tagesgeschäft. Wer kein Ticket ergattert, sollte sich mit einer geführten Tour trösten, denn das Teatro überrascht auf dieselbe Weise wie Mailand selbst: von außen schlicht und kühl, innen eine Explosion an Pracht und Schönheit.

Ihr Mein Lübecker Reisevorteil

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Der Preis für vier Nächte im Doppelzimmer inklusive Frühstück beträgt ab 359 Euro pro Person. An- und Abreise per Flugzeug kann zum tagesaktuellen Preis hinzugebucht werden. Mit Mein Lübecker Premium erhalten Sie eine Reisepreisrückvergütung von 6 Prozent vergütet, mit Mein Lübecker Fresh 5 Prozent und mit Mein Lübecker Comfort 3 Prozent. Die Rückvergütung wird Ihrem Vorteilskonto in der Regel sechs Wochen nach Reiseantritt gutgeschrieben, bei Hotelbuchungen spätestens acht Wochen nach Reisebeginn. Zusätzlich bekommen Sie eine anteilige Rückvergütung von bis zu 25 Euro für einen über GetYourGuide in der S-Reisewelt gebuchten Ausflug.

Veranstalter der Reise ist die DER Touristik Deutschland GmbH, Humboldtstraße 140-144, 51149 Köln. Das Angebot gilt vorbehaltlich Zwischenverkauf, Preisänderung und Druckfehlern. Kein Rechtsanspruch bei ausverkaufter Reise. Stand der Informationen: Mai 2024.

Fotos: Adobe Stock

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